3 Tipps, um junge Menschen für das Handwerk zu begeistern

Seit Jahren ist es kein Geheimnis mehr: für junge Menschen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf sind, ist das Handwerk meist nicht besonders interessant. Es ist oft attraktiver, mit dem Computer zu arbeiten, zu planen, zu managen usw.Soziale Medien

Das Bild vom klassischen Handwerk wird oft mit Dreck, Kälte und ungemütlichen Baustellen in Verbindung gebracht, anstatt mit einer sinnerfüllten, spannenden Tätigkeit. Was ist bloß los?

In diesem Blogartikel versuche ich mich diesem Thema anzunähern und zeige gleichzeitig Lösungsschritte auf, die auch in deinem Betrieb sofort angewendet werden können.

Der Ist-Zustand: die digitale Welt

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der sich Kinder und Jugendliche lang und oft mit ihren Smartphones und Computern beschäftigen. Sie lernen hauptsächlich diese „Welt“ kennen. Daher liegt es nahe, dass sie sich auch bzgl. ihres Berufes an dieser „Welt“ orientieren. Sie wollen auch im Beruf mit Computern arbeiten, Tätigkeiten digital planen und das am besten möglichst am bequemen Schreibtisch. Ich selbst merke auch bei meinen Kindern, dass praktisches Anpacken keine Selbstverständlichkeit ist.

Aber was können wir tun?

1. Die digitale Welt nutzen!

Wir können die Uhr leider nicht zurückdrehen. Vielmehr müssen wir nach vorne schauen und uns das digitale Medienzeitalter zunutze machen. Dazu genügt es heutzutage für einen Handwerksbetrieb leider nicht mehr, einfach eine Homepage zu haben. Die sozialen Medien wie Facabook, YouTube, Instagram & Co. sind die Plattformen der Zukunft, wenn es um die Mitarbeitergewinnung geht. Besonders gilt das natürlich auch für das Handwerk.

Allein auf Facebook gibt es schon viele Handwerker-Gruppen, die sich aktiv austauschen. Wer sich mit dem Medium langsam vertraut machen möchte, kann sich vorerst einer dieser Gruppen anschließen, bevor er selbst aktiv wird. Fragen und Diskutieren sind im Social Network enorm wichtig, um Erfahrungen auszutauschen und Vertrauen aufzubauen. Frage deine Mitstreiter zum Beispiel, ob und wenn ja wie sie in den sozialen Medien vertreten sind. Gleiches gilt natürlich auch für deine eigentliche Zielgruppe: die potentiellen Auszubildenden. Insbesondere bei Facebook lernt man viel über das Nutzerverhalten, das sehr aufschlussreich für die Schaltung von Anzeigen sein kann.

Außerdem solltest du in diesem Zuge ein Instrument besonders im Visier haben: Filme. Aus diesem Grund bietet sich YouTube als weitere Plattform an, um Interessenten auf deinen Betrieb aufmerksam zu machen. Gleiches gilt auch für Instagram. Hier ist allerdings die Filmlänge auf 60 Sekunden beschränkt.

2. Mit Filmen junge Menschen begeistern und motivierte Auszubildende gewinnen!

Nutze das Medium Film und setze es auf Platz 1 deiner Prioritätenliste in Sachen Azubigewinnung im Handwerk. Aktuelle Statistiken sagen, dass mittlerweile 78 % der User im Internet wöchentlich Online-Videos anschauen, davon 55 % täglich (https://www.brandwatch.com/de/blog/interessante-social-media-zahlen-und-statistiken/)

Gehen wir aber zunächst auf die elementarste aller Fragen ein: Warum? Warum sollte sich ein Jugendlicher überhaupt für einen Handwerksberuf interessieren, geschweige denn sich dafür entscheiden? Was ist also an deinem Handwerk so reizvoll, dass es sich lohnt, sich diesen Beruf näher anzuschauen? Bei Motivation Handwerk geht es genau darum!

Dazu einmal ein Beispiel: ein Tischlerbetrieb sucht händeringend neue Auszubildende. Trotz diverser Versuche findet sich kein Interessent, obwohl in der Stellenanzeige alle Vorteile wie „gutes Arbeitsklima“, „übertariflicher Lohn“, „anspruchsvolle Projekte“, „Fortbildungen“ usw. hervorgehoben wurden. Woran kann das liegen?

Abgesehen davon, dass konventionelle Stellenanzeigen nicht mehr so gut funktionieren, fehlt ein wichtiger Punkt: die Begeisterung.

Stelle also deine Begeisterung für deinen Job in den Mittelpunkt und sorge dafür, dass sie deutlich sichtbar wird. Eines der effektivsten Medien dafür sind kurze Filme. Die jungen Leute wollen wissen, mit wem und womit sie es zu tun haben. Filme transportieren Emotionen und geben dem Betrachter einen ersten „lebendigen“ Eindruck – wie in unserem Tischler-Beispiel.

Für dich außerdem interessant: es kommt nicht unbedingt darauf an, besonders professionelle Filme mit einem hohen Budget zu produzieren. Vielmehr steht die Frage nach dem „Wie stelle ich das an?“ im Raum. Diesem Punkt widme ich mich nun im letzten Tipp.

3. Selbst machen und authentisch sein!

Es kommt nicht darauf an, sofort viel Geld in die Hand zu nehmen, um einen professionellen Film zu machen. Vielmehr ist es einfach wichtig, etwas Mut aufzubringen und Offenheit für dieses Medium zu entwickeln.

Mit Motivation Handwerk ist es mir ein Anliegen, dass du als Handwerker selbst aktiv wirst und Filme für dich effektiv einsetzen kannst. Sei dabei authentisch und zeige dich und deinen Betrieb so, wie es der Wahrheit entspricht. Die Jugendlichen wollen schließlich wissen, was sie erwartet.

Es geht also um das Selbermachen von Filmen mit einfachsten Mitteln. Ein Beispiel dafür möchte ich dir nicht vorenthalten:

https://youtu.be/zceceMMKlw8

Dieses Video wurde allein bei Facebook über 4 Millionen mal angeschaut. Und dabei ist es auf ganz einfache Weise umgesetzt. Durch den „Knalleffekt“ am Anfang und die authentische Art und Weise des Inhabers werden die Zuschauer gefesselt.

Als Motivations-Filmemacher habe ich dennoch ein paar einfache Verbesserungsvorschläge, die das Ergebnis noch besser und professioneller aussehen lassen können. Zu diesen und weiteren Schritten gebe ich wertvolle Praxis-Tipps in meinem kostenlosen eBook

„Azubi-Gewinnung im Handwerk“ – eine 6-Schritte-Anleitung für deine Azubi-Gewinnung, mit der du gezielt junge Menschen für deinen Handwerksberuf begeisterst und magisch in dein Unternehmen ziehst“.

In diesem eBook gebe ich mein Wissen als Motivations-Filmemacher weiter, damit Handwerker in einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung mit der Erstellung von Filmen beginnen können, um neue Azubis für ihren Beruf und ihren Betrieb zu begeistern. Hier kannst du dir dein kostenloses Exemplar sichern:

Ich hoffe, dass ich dich motivieren konnte, selbst Filme zu machen, damit die heutige Generation das Handwerk ganz neu für sich entdeckt. So kannst du bei ihnen punkten! Wage einfach den ersten Schritt – du kannst nur gewinnen!

Wenn dir dieser Blogbeitrag gefallen und weitergeholfen hat, dann teile ihn gerne oder hinterlasse einen Kommentar.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
×
×

Warenkorb