„Warum sollte ich Handwerker werden?“

Diese Frage ist die Basis, die Motivation Handwerk antreibt, damit junge Menschen mit Filmen erreicht werden. Das Problem des Fachkräftemangels beim Handwerk liegt nachweislich beim Nachwuchs. Studien zufolge ist der Lehrlingsbestand im Handwerk in Deutschland seit 1997 von rund 633.000 auf 365.000 Stellen (Stand 2017) gesunken. Das sind fast 50 %! Über die Gründe dieses enormen Abfalls innerhalb von 20 Jahren lässt sich bekanntlicherweise streiten, aber Fakt ist: es muss etwas getan werden!

Dieser Beitrag möchte dir aufzeigen, dass es sich lohnt mit dem zeitgemäßen Medium Film hinsichtlich der Azubigewinnung im Handwerk effizient und effektiv zu arbeiten. Warum? Schon wieder diese Frage;-). Weil mich das als Motivations-Filmemacher begeistert und ich Menschen wie dir helfen möchte, sich diesem Medium mit einfachen Möglichkeiten zu nähern – ganz ohne Vorkenntnisse!

Deine Motivation ist die Frage nach dem „Warum?“

Zunächst solltest du in dich gehen und überlegen, warum du Handwerker geworden bist. Was war für dich der ausschlaggebende Moment, in dem du diese Entscheidung getroffen hast? Oder anders gefragt: was hat dich dazu bewegt Handwerker zu werden?

Jetzt wirst du dich sicher fragen, was die Frage soll. Ganz einfach: auch die vielen potentiellen Azubis stellen sich vielleicht unterbewusst irgendwann diese Frage. Aus meiner Sicht ist das eine der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, neue Azubis für das Handwerk zu gewinnen.

Es stellt sich also ganz unvermeidlich die Sinnfrage deines Berufes. Was bewirkst du mit deinem Job? Was gibt dir darin Bestätigung oder Erfüllung? Ja, was ist der tiefere Sinn dahinter? Und was würde passieren, wenn diese Fragen in deinem persönlichen Motivationsfilm beantwortet würden?

Gehen wir in die Praxis: nehmen wir mal das Dachdecker-Handwerk. Der Dachdecker deckt unter anderem die Dächer von Häusern, damit Menschen vor den äußeren Wettereinflüssen wie Regen, Schnee, Kälte usw. geschützt sind. Also liegt der Sinn dieses Handwerks wohl darin, dass der Dachdecker – neben dem, dass ihm das Arbeiten auf dem Dach auch Spaß macht – Menschen zu einem geschützten Wohnraum verhilft.

Wie sieht das bei dir aus? Welchen Beruf übst du als Handwerker aus und warum machst du ihn? Ich bin mir sicher, dass dir beim längerem Überlegen irgendwann die Antwort kommt. Dann schnappe dir dein Handy und sprich es frei von der Leber weg in die Kamera – ohne dir weitere konzeptionelle Gedanken zu machen.

Was sind deine Momente, die dir dir den Kick in deinem Job gaben? Das folgende Video gibt dir Inspiration und du wirst erstaunt sein, wieviele deiner „Mitstreiter“ von Ihrer Begeisterung erzählen:

Stell dir selbst die richtigen Fragen

Es ist nun wichtig, dass du dir bei deinem „Selfiefilm“ gedanklich die richtigen Fragen selbst stellst und die Antworten in ganzen Sätzen formulierst. Spare dabei nicht an Emotionen oder auch lustigen Begebenheiten. Ich gebe dir hier zwei Fragen an die Hand, die du als Vorlage für dich entsprechend nehmen und ggf. umformulieren kannst:

  1. Was hat dich an deinem Beruf fasziniert?
  2. Was bewegt dich jeden Tag aufzustehen und deiner Arbeit nachzugehen?

Es geht bei den Fragen nicht darum alles schön zu reden, denn es gibt in jedem Beruf das ein oder andere, das man nicht unbedingt hervorheben möchte. Vielmehr geht es aber darum, der Welt zu zeigen, warum du den Job mit allen Herausforderungen jeden Tag aufs Neue machst.

Erzähle Geschichten, entwickle daraus vielleicht deinen eigenen Videoblog. Dank der modernen Technik ist es heute kein Problem mehr von überall aus dem Alltag zu berichten. Dazu bieten sich Baustellen an, die vielleicht sehr herausfordernd sind, bei denen du dich aber voll ausleben kannst. Du kannst auch deine eigene Serie daraus entwickeln, um so die Neugier auf deine Videos zu wecken. So schaffst du mehr Vertrauen und bindest die Zielgruppe an dein Unternehmen.

TIPP: Motiviere doch auch deine Mitarbeiter oder Azubis dazu ein solches Selfie-Video zu machen!

Zeige dich der Welt mit deinem „Darum….!“

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, was du mit den Videos machen sollst, die du gedreht hast. Nun, es würde diesen Beitrag sprengen, wenn ich darauf intensiv eingehen würde.  Aber das, was du auf jeden Fall machen solltest, zeige ich dir hier:

1. Falls noch nicht geschehen: eröffne ein kostenloses YouTube-Konto.

2. Gehe auf www.youtube.de und melde dich mit deinen Google-Daten an.

3. Jetzt kannst du deinen eigenen YouTube-Kanal erstellen oder zunächst auf das Kamerasymbol oben rechts klicken, um dein erstes Video hochzuladen.

4. Sobald dein Video hochgeladen ist, gehe auf teilen und kopiere den Link.

5. Diesen Link kannst du jetzt z.B. in deinen E-Mails mitversenden und an deine potentiellen Interessenten, Multiplikatoren oder Freunde schicken. Vielleicht ist da schon der ein oder andere Kandidat dabei, der auf dich aufmerksam wird.

Du kannst natürlich noch viel mehr mit deinen Videos machen. Schau dazu einfach immer wieder mal auf Motivation-Handwerk vorbei 🙂

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Beitrag motivieren mit eigenen Filmen zu arbeiten. Dabei ist es mir wichtig gewesen, dass du ins Handeln kommst und einfach anfängst dich und deine Motivation als Handwerker filmisch festzuhalten. Bestimmt hast du noch Fragen. Dann zögere nicht, mir diese als Kommentar zu hinterlassen. Ich freue mich auf dein Feedback!

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